Lenste aktuell
Direkt aus Lenste von Freizeitleiter Olli Wild
Rückkehr nach Langenhagen & DANKE
Die Lenste Betreuer-Crew 201114.08.2011 Sonntag morgen in Lenste - Noch vor dem Frühstück herrschte emsiges Treiben auf dem Zeltplatz des SC Langenhagen. Die letzten Klamotten wurden in die Koffer gepackt, die Koffer teileise
gewaltsam verschlossen und die Zelte ausgefegt. Nach dem Frühstück wurde das Gepäck in die Busse verladen und beinahe pünktlich um kurz nach halb elf setzte sich der Konvoi in Richung Langenhagen in
Bewegung.
Bedingt durch die Verkehrslage dauerte die Rückfahrt leider deutlich länger als geplant, aber um 16:00 Uhr konnten dann die wartenden Eltern ihre Kinder nach drei Wochen wieder in die Arme
schließen.
Eine kleine Anmerkung sei mir hier gestattet liebe Eltern: Auch wir, die Betreuercrew, haben uns weder den Stau noch den einsetzenden Regen bei der Ankunft herbeigewünscht. Auch wir fanden dies nicht
gerade schön - zumal wir anschließend noch den LKW abladen mussten usw.
Nachdem wir uns drei Wochen sehr liebevoll, mit viel Engagement und Freude, wenig Schlaf und Erholung um Ihre Kinder gekümmert hatten, hätten wir es schön gefunden, nicht noch angemuffelt zu werden,
wo denn wohl der Koffer oder die Unterlagen sind, sondern hätten ein nettes "Danke schön" und eine angemessene Verabschiedung für angebracht gehalten!
Trotzdem hat es uns allen wieder sehr viel Spaß gemacht!! Der Großteil der Kids war sehr nett und dankbar für tolle drei Wochen, und der sehr
kleine Teil der Kids, der ein unfassbares Anspruchsdenken und leider keinerlei Bereitschaft zur Mithilfe gezeigt hat, hat vielleicht ein bisschen was fürs Leben gelernt.
Mein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Betreuercrew!!!
21 Personen die sich seit Januar in vielen, vielen Stunden auf die Freizeit vorbereitet hat, 3 Wochen lang Stress und wenig Schlaf in Kauf genommen haben, trotzdem immer humorvoll und engagiert bei
der Sache waren - so etwas ist in der heutigen Zeit keineswegs selbstverständlich.
VIELEN DANK !!!!!
Abbau, Packen und Abschlussgrillen

13.08.2011 Samstag morgen im Zeltlager des SC Langenhagen am Lensterstrand.
Als Olli seine Weckrunde durch die Zelte machte, musste er in den meisten Zelten schon deutlich lauter reden als in den vergangenen Wochen, um die Kids wach zu bekommen.
Spätestens nach dem Frühstück kam Wehmut auf - Dadurch das überall aufgeräumt, Koffer gepackt und abgebaut wurde, war nun allen klar, dass die schönen 3 Wochen zu Ende gehen.
In den Zelten wurde klar Schiff gemacht, Unmengen an Fundsachen wurden an die Besitzer gebracht, das Material im großen Aufenthaltszelt und im Spielezelt wurde sortiert und verpackt. Die Trampoline
wurden abgebaut und verpackt. Und spätestens das Verladen der ersten Kisten auf den Transporter des KSV, um das Material in den Lagercontainer zu bringen, waren untrügliche Zeichen.
Nach dem Mittagessen wurden, mit Ausnahme der drei ältesten Zelte, alle Teilis mit einem Teil der Betreuer noch einmal nach Grömitz geschickt. Hier war noch einmal Andenken shoppen, bummeln und Zeit
vertreiben angesagt. Der letzte Crepes bei Wim für dieses Jahr wurde verputzt, und bei Uschis Lolliparadies deckten sich einige mit einem Jahresvorrat an Lollis ein.
Währenddessen ging es auf dem Zeltplatz richtig zur Sache. Hier wurde nun wirklich radikal abgebaut, und das Material in den Lagercontainer verfrachtet.
Anstatt des Abendessen gab es heute eine Überraschung . Über den Verlauf der drei Wochen gab es eine Langzeit-Schatzsuche, welche am heutigen Vormittag mit dem Fund des Schatzes endete. In der
Schatzkiste lag unter Anderem ein Schreiben des Piraten Störtebecker in welchem er verfügte, dass es ein großes Piraten-Festessen geben sollte. Gesagt - getan: Anstatt des Abendessen gab es also ein
großes Grillfest. Bei Bratwurst, Nackensteak, Rippchen, Wassermelone, Joghurt, Kartoffelpuffer und Süßigkeiten blieb kein Wunsch offen. Es war eine tolle Atmosphäre und alle genossen den letzten
Abend bei tollem Wetter.
Zur Verdauung wurden dann noch das letzte Mal die Lagertänze getanzt, und dann ermahnte Paulchen Panther zum letzten Mal zur Nachtruhe. Natürlich verlief diese Nacht zunächst ein wenig "unruhiger"
als sonst, aber irgendwann hatten die Betreuer dann doch für Ruhe auf dem Platz gesorgt.
Bunter Nachmittag & Abschlussdisco in Lenste

12.08.2011 In der Nacht zum Freitag hat es beinahe unaufhörlich geregnet. Das war zwar angenehm für die Betreuer, denn wenn es regnet, treibt sich nach 22 Uhr niemand mehr draußen herum, aber der
Platz war nun ziemlich nass und matschig. An den schlimmsten Stellen kam endlich wieder unser herrenloser Koffer, als Boot-Ersatz, zum Einsatz.
Den Vormittag verbrachten die Langenhagener Kids in erster Linie damit, sich Kostüme für die Aufführung am Nachmittag zu erstellen und sich entsprechend schminken zu lassen. Da die Aktion in den
vergangenen Tagen eher träge in Gang kam, waren die Betreuer sichtlich erstaunt, welches Engagement nun wirklich alle Teilnehmer entwickelten. Offensichtlich wollte sich niemand blamieren und eine
tolle Show abliefern.
Um 16:00 Uhr war es dann soweit. Der "Zirkus Lenste" öffnete seine Pforten. In einer gelosten Reihenfolge brachten alle Zelte ihre Show den anderen Teilnehmern dar. Angefangen von einer
Percussion-Show, über Jonglage- und Artistik-Shows, über die Clowns, Schattenspiele mit dem Thema "Ein Tag in Lenste", Tanzeinlagen bis hin zu einer Tier-Dressur-Nummer war alles vertreten, was zu
einer Zirkusvorführung gehört. Und alle können mit Recht behaupten, dass sie eine tolle Show abgeliefert haben.
Als letzte Nummer der Show kam dann noch eine Überraschungseinlage: Die Betreuer hatten sich als Schlümpfe verkleidet und ebenfalls eine Show einstudiert.
Was darauf folgte, war zumindest für die Betreuer, die das erste Mal in Lenste waren eine Überraschung. Seit einigen Jahren ist es zur Tradtion geworden, dass die neuen Betreuer zum
"Betreuer-Contest" antreten, um den Ttel "Best-Newcomer" zu gewinnen.
Dieses Mal als Kombi-Team aus Betreuer und Teilis mussten nun Quiz-Fragen beantwortet werden, und im Falle einer falschen Antwort mussten die Betreuer eine Aufgabe erfüllen. Angefangen vom
Topfschlagen über Negerkusswettessen bis hin zum Essen von Kirschen aus Götterspeise ohne Hände gab es so manchen Lacher für die Kids.
Nach dem Abendessen wurde dann bei der Abschlussdisco wieder kräftig gefeiert. Und weil die Stimmung so gut war, ging die Disco dann auch ein wenig länger als normal, so dass Paulchen Panther erst
ein wenig später verkündete, dass für heute wirklich Schluß ist.
Perfekte Minute gegen die Betreuer

11.08.2011 Auch der Donnerstag stand weitestgehend im Zeichen der perfekten Minute. An diesem Abend mussten die beiden ältesten Zelte gegen eine Mannschaft der männlichen Betreuer und der
weiblichen Betreuer antreten.
Da auch dieser Tag vom Wetter her ziemlich durchwachsen war, fand der Tag vielfach "unter Dächern" statt. Die meisten der Kids waren damit beschäftigt, ihre Showeinlage für den bunten Nachmittag, der
unter dem Motto Zirkus stehen sollte, einzustudieren. Vormittags fand dies im grünen Salon, nachmittags in der Mehrzweckhalle statt. Natürlich war auch das Zirkuszelt den Tag über stark durch Proben
frequentiert.
Eine Zeltbesatzung probte in ihrem eigenen Zelt. Allerdings bekamen dies zwefelsfrei alle mit, denn sie probten eine Percussion-Einlage auf Eimern....
Nach dem Abendessen ging es dann in die Finale Show zur perfekten Minute.
Durch die Teilnahme der Betreuercrew war die Stimmung natürlich unglaublich und es wurde sehr lautstark angefeuert.
Viele der Spiele liessen die Kandidaten manchmal nicht so ganz glücklich aussehen. Wenn beispielsweise ein mit Creme an der Nase "angepappter" Wattebausch ohne Hilfe der Hände auf einem Tisch
abgelegt werden muss, oder Gummibärchen aus einem Tennisschläger gegessen werden sollen, kommen schon lustige Grimassen zustande.
Nach der Beendigung der Wettkämpfe kam es nun zu Bekanntgabe des Gewinners. Die männlichen Betreuer waren punktgleich mit Zelt 6, und so verkündete Olli, dass die Mädchen sich für das morgige
Abendessen Pizza bestellen dürfen - was zu einem lautstarken Jubel führte - und die männlichen Betreuer sich am Abend von den weiblichen Betreuerinnen bedienen lassen dürfen.
Nachdem Paulchen die Nachtruhe ausrief, führte diese Regelung unter den Betreuern wohl noch zu einigen Diskussionen :)
Perfekte Minute Teil 2 in Lenste

10.08.2011Am Mittwoch wurde das Wetter langsam ein wenig besser. Zwar noch immer kein Strandwetter, aber zumindest so gut, dass man sich nicht im Zelt verkriechen muss.
So zog es viele der Langenhagener Kids wieder nach Grömitz, es wurde wieder sehr viel gebastelt und natürlich wurde auch viel Spiel und Sport betrieben.
Vier Zeltbesatzungen allerdings waren anderweitig beschäftigt - sie trainierten für die nächste Ausgabe der perfekten Minute, die für den Abend auf dem Programm stand.
So verging der Tag sehr kurzweilig und alle fieberten dem Abend entgegen.
Aufgrund der allgemeinen Wetterstuation fand die Game-Show in der Mehrzweckhalle statt.
Zwei Jungen- und zwei Mädchenzelte gingen gegeneinander an den Start. Es gab Aufgaben zu erfüllen, wie das Übereinanderstapeln von Filzstiften, Schlüssel mussten mit Hilfe von Büroklammern mit dem
Mund aufgenommen werden, es galt einen Turm aus 4 Äpfeln zu bauen und Schokolinsen mussten mit Hilfe von Strohhalmen auf anderen Strohhalmen abgelegt werden.
Für die meisten Lacher sorgte jedoch zweifelsfrei das Spiel bei welchem Tampons, die an der Hose befestigt waren, in verschiedene Flüssigkeiten eingetaucht werden mussten.
So sorgte auch dieser Abend für reichlich Kurzweile und auch bis nach dem musikalischen Ausruf der Nachtruhe durch Paulchen Panther für Gesprächsstoff.
Vorher wurden jedoch noch die Lagertänze getanzt - dieses Mal zwar im strömenden Regen, aber nicht mit weniger Beteiligung als sonst.
Regenwetter in Lenste

09.08.2011
Am Dienstag regnete es bereits morgens beim Wecken. Entsprechend langsam kam Leben in das Camp des SC Langenhagen an der Ostsee. Denn es regnete nicht nur, sondern es war auch recht frisch und sehr
windig. Eben einfach ungemütlich. Nach dem Frühstück mummelten sich also viele wieder in die Schlafsäcke, machten es sich unter dem bunten Zirkuszelt gemütlich, bastelten oder spielten.
Einige Zeltbesatzungen wollten eigentlich nach Grömitz laufen, aber es regnete immer mal wieder. Zwischen den Regenschauern kam lustigerweise immer mal wieder die Sonne raus. Das führte zwangsläufig
dazu, dass irgendwann eine Menge Leute ihre Regenjacken suchten, denn durch das ständige An- und Ausziehen konnte man schon durcheinander kommen.
Die Stimmung war trotz des Wetters ausgesprochen gut. Die Betreuer gaben sich auch Mühe, die Kinder zu beschäftigen. Angefangen vom Krökelturnier bis hin zum Besuch eines Hai´s auf dem Platz war
reichlich Abwechslung vorhanden.
Nach dem Abendessen war nun wieder "Disco-Time". Heute unter dem Motto "Bad Taste-Party", also möglichst schlecht gekleidet. Die Kids waren anfangs nicht so recht begeistert, aber nachdem einige
Betreuerinnen mit "schlechtem" Beispiel voran gingen, fanden es plötzlich alle großartig.
Parallel dazu gab es auf dem Zeltplatz noch Bratwurst und Kartoffelpuffer vom Grill, Wassermelonen und ein bisschen Knabberkram. Hierbei führte einer der Teilnehmer eindrucksvoll und ganz stolz vor, dass er 20 Erdnuss-Flips auf einmal in den Mund bekommt.
Die Disco wurde an diesem Tag von einer anderen Gruppe auf dem Platz ausgerichtet. Diese Gruppe wusste vermutlich nicht, was sie damit anrichtete, als sie bereits um 21:40 Uhr das Paulchen Panther-Lied, eigentlich zum Abschluß der Disco, spielten. Für die Langenhagener Teilnehmer war dies ganz klar das Zeichen "Es muss jetzt 22 Uhr sein. Schnell ins Bett". Und so kehrte ein klein wenig früher als sonst Ruhe im Zeltdorf des SC Langenhagen ein.
Hansa Park macht auch im Regen Spaß

08.08.2011
Nachdem die Wettervorhersagen für den Bereich um Grömitz grundsätzlich nicht gestimmt hatten, hatte sich auch niemand so recht Sorgen um den für heute geplanten Hansa Park-Besuch gemacht.
Auch als Gruppenleiter Olli morgens um 8 Uhr seine Weckrunde durch die Zelt machte, war noch alles in bester Ordnung. Es waren zwar ein paar Wolken am Himmel, aber auch die Sonne liess sich blicken.
Eigentlich optimale Vorraussetzungen, denn zu warm ist auch nicht gut. Zumal die Betreuer an diesem Tag, entgegen der sonstigen Regelung, ausdrücklich angesagt hatten, dass KEINE Mützen mit in den
Hansa Park genommen werden sollen - Zu oft waren in den vergangenen Jahren Cappys unter den Achterbahnen oder Wildwasserbahnen verschwunden.
Auch als der erste Bus um 09:30 Uhr vom Hof fuhr war noch alles in Ordnung. Beim Eintreffen der zweiten "Fuhre" im Hansa Park um 11 Uhr allerdings bezog sich der Himmel schon verdächtig.
Gegen Mittag öffnete der Himmel dann seine Schleusen. Zwar hatten alle ihre Regenjacken dabei, jedoch bekam einige diese gar nicht schnell genug an und andere hatten sie beim Gepäck am Treffpunkt
gelassen. Einige wurden ganz schön nass. Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Auch beim gemeinsamen Mittagessen um 13:30 Uhr waren alle noch gut drauf, obwohl es immer mal wieder einen Schauer
gab.
Die Fahrgeschäfte wurden ausgiebig genutzt und auf der Rückfahrt schnatterten alle durcheinander und erzählten sich, was sie denn alles gefahren sind.
Nach dem Abendessen gab es dann noch Geburtstagsständchen für Jenny und Sarah. Die meisten verkrümelten sich dann in die Zelte, denn es regnete immer mal wieder. Und auch Paulchen musste diesen Abend
im Regen singen....
Der grösste Waschsalon an der Ostseeküste

07.08.2011 Der Sonntag stand wirklich ganz im Zeichen des Urlaubs. Man konnte geradezu sehen wie die mittlerweile gut eingelebte Truppe aus Langenhagen den Tag einfach nur genoss. Überall waren bunt zusammen gewürfelte Trüppchen und spielten, bastelten oder machten irgendwelchen Unsinn. Groß und klein miteinander. Hier und da waren natürlich einige Zeltbesatzungen, zwangsweise, auch fleissig. Es waren wieder einige Zeltpartys fällig, da man einfach gar nichts mehr fand. Und spätestens wenn die Kinder nach einem Besen fragen um den Mittelgang im Zelt von den herumliegenden Sachen freifegen zu wollen, ist ganz klar Aufräumbedarf. An dieser Stelle sei mir übrigens mal ein kleiner Seitenhieb in Richtung mancher Eltern erlaubt: Tuen Sie ihren Kindern mal einen Gefallen, und räumen ihnen nicht Tag und Nacht alles hinterher und tun einfach alles für die "lieben Kleinen". Es ist erschreckend wie unselbstständig manche Kinder sind. Ob nun aus dem Aufräumen resultierend, oder einfach nur weil die Klamotten langsam knapp wurden weiß man nicht, aber am Nachmittag wollte ein Großteil aller Kinder plötzlich waschen. Der Platz glich irgendwann dem grössten Waschsalon an der Ostseeküste. Auch hierbei war für einen Großteil der Kinder ein Lerneffekt nicht von der Hand zu weisen. Wer weiß denn heutzutage noch wie Wäsche von Hand eigentlich gewaschen wird?! Häufig musste erklärt werden, dass nach dem Waschen mit Waschmittel und Waschbrett dass Ausspülen der Klamotten wegen der sich darin befindlichen Seifenlauge durchaus sinnvoll ist. Und auf die Frage wieso denn die Wäsche immer noch nass ist wenn sie aus dem Trockner kommt musste sehr oft erläutert werden was eine Wäscheschleuder eigentlich ist. Auch an diesem Sonntag mussten die Betreuer SEHR oft die Frage beantworten wann denn eigentlich endlich Postverteilung ist, und auch nach der Zusammenkunft um dem Geburtstagskind Steen zu gratulieren kam noch die Frage: "Gibts denn jetzt gar keine Post?". Da die größeren Jungs über den Tag offensichtlich ein wenig zu viel Kraft getankt hatten und übermütig wurden, forderten die männlichen Betreuer sie zum Völkerball heraus. Allerdings zum Männervölkerball mit einem Medizinball. Daran hatten nicht nur die Aktiven eine Menge Spaß. Und als Paulchen Panther dann alle wieder ins Bett schickte freuten sich die Betreuer schon ein wenig auf den zu erwartenden Muskelkater der Kids am nächsten Tag.
Wasserschlacht in Lenste

06.08.2011
Nachdem die Langenhagener Kinder am Vorabend erst gegen Mitternacht von den Karl-May-Festspielen zurück waren, fiel so einigen das Aufstehen schwer.
Da war es auch nicht schlimm, dass für den heutigen Tag kein Programm geplant war. In einigen Zelten musste dringend mal wieder grundlegend aufgeräumt werden, die Vorräte an Süßigkeiten mussten in
Grömitz ergänzt werden, alle muckelten so vor sich hin.
Nach der Mittagspause zogen einige Jungenzelte los auf die Promenade, um Fußball zu sehen. Die auf dem Platz verbliebenen Teilis liessen grösstenteils die Seele baumeln.
Ein Mädchenzelt schnappte sich die Waschbretter und machte große Wäsche.
Da hierbei einige Mädels Lust hatten, Freizeitleiter Olli ein wenig zu ärgern, spritzten sie ihn mit Wasser nass. Und wer schon einmal in Lenste war, weiß was nun passierte - Olli wehrte sich
entsprechend, und schon war eine riesige Wasserschlacht im Gang.
Nachdem so ziemlich alle auf dem Platz nass waren, gingen alle heiß Duschen.
Nach dem Abendessen war wieder einmal Disco in der Sporthalle - ausnahmsweise mal an einem Samstag, da am Vorabend kaum jemand auf dem Platz war.
Dieses Mal wurde die Disco von einer anderen Gruppe ausgerichtet. Das lief jedoch alles nicht so recht nach den Wünschen der Kids - "Blöde Musik, die machen das gar nicht richtig, die Anlage fällt
immer aus" waren die Kommentare der Kinder. Die Betreuer mussten gute Nerven haben, denn den ganzen Abend über wurden sie von den Kids "bearbeitet" - Nächstes Mal müsst ihr aber wieder die Disco
machen !" - Wir werden sehen....
Um 22 Uhr sprach Paulchen wieder das Machtwort "...doch für heut ist wirklich Schluß" und es ging ab in die Betten.
Die für die Nacht angesetzten Nachtwanderungen mussten leider abgesagt werden, denn gegen 22:30 Uhr fing es an zu regnen.
Indianertag und Karl-May-Festspiele

05.08.2011
Am Morgen des Freitages erklang die Titelmelodie von Winnetou im Zeltlager des SCL, als Olli seine Weckrunde durch die Zelte machte.
Nun war allen, auch den anderen Gruppen auf dem Zeltplatz klar "Gruppe Langenhagen fährt heute nach Bad Segeberg zu den Karl-May-Festspielen".
Zur Einstimmung stand der ganze Tag unter dem Motto Cowboys und Indianer. Die Betreuercrew hatte sich einige Spiele zu dem Thema einfallen lassen, und auch der Inhalt der Geschichte "Der Ölprinz"
wurde darin verarbeitet um es den Kindern zu erleichtern, dem Geschehen bei der Vorstellung zu folgen.
Bevor es an die Spielstationen ging, wurde noch das optische Design der Kinder angepasst. Mit Feuereifer wurde Federschmuck gebastelt, Kriegsbemalung aufgelegt und Bärte gemalt.
Dann ging es auf den Parcours. Es musste mit Pfeil und Bogen geschossen werden, auf Steckenpferden geritten werden, ein Tippi galt es schnellstmöglich zu errichten und vieles mehr. Obwohl das Wetter
nicht so mitspielte, machte alle mit sehr viel Freude mit.
Nach der Mittagspause stand dann ein Spiel "Teilnehmer gegen Betreuer" auf dem Programm. Jeder bekam ein Taschentuch an die Hose gesteckt, und es galt nun dem Gegner dieses abzunehmen. Durch die
bessere Taktik konnten die Betreuer hier eindeutig punkten.
Dann wurde der Grill angemacht, und es gab Bratwurst, Kartoffelpuffer, Wassermelone, Joghurt und einpaar Süßigkeiten. Sozusagen als verfrühtes Abendessen.
Nachdem alle etwas gegessen hatten, fuhren gegen 17 Uhr die Busse vor. Busfahrer Holger war wieder bester Laune, und musste ziemlich lachen, als er hörte, was bislang alles mit dem leeren Koffer, den
wir ihm ja zu verdanken haben, geschehen ist.
Um 17:30 Uhr ging es dann los in Richtung Bad Segeberg - ohne den Koffer.
Dort angekommen, galt es nun die Lunch-Pakete vom Busparkplatz bis zu den Plätzen ins Freilichttheater zu schleppen. Was so undramatisch klingt, ist ein ganz schöner Kraftakt. Immerhin sprechen wir
über 130 Bananen, 130 Laugenstangen, 130 Hot Dog-Brötchen mit den entsprechenden Würstchen, 130 Schokoriegel und 260 Getränkepäckchen (130 Liter). Hier mussten natürlich die beiden großen Jungenzelte
wieder mit anfassen. Die großen Mädchen waren abgestellt, um den "Hand in Hand-Service" für die beiden kleinsten Teilnehmerzelte zu leisten. Jedes große Mädchen bekommt hierbei ein kleines Mädchen
oder einen kleinen Jungen an die Hand, damit in den Menschenmassen niemand verloren geht.
Als alle ihre Plätze eingenommen hatten, und die Verpflegung verteilt war, dauerte es auch nicht mehr lange, bis die Vorstellung losging. Die Segeberger Cowboys und Indianer schossen und ritten, was
das Zeug hielt, der Ölbohrturm stürzte um und explodierte, und am Ende siegten natürlich Winnetou und Old Shatterhand gegen den bösen Ölprinz. Anschließend gab es noch ein Feuerwerk und dann ging es
gegen 22:30 Uhr wieder in die Busse. Viele der Teilnehmer sahen nicht einmal mehr das Ortsausgangsschild von Bad Segeberg, weil sie bereits eingeschlafen waren.
Entsprechend intensiv mussten die Kinder bei der Ankunft am Lensterstrand geweckt werden. Um 0 Uhr lagen dann alle in den Betten - heute ausnahmsweise mal, ohne das Paulchen Panther sang.
Riesenrutsche & Kreativtag in Lenste

04.08.2011
Der Donnerstagmorgen begann mit großem Jubel, als verkündet wurde, dass alle Gruppen bei dem Geländespiel ihre Aufgabe erfolgreich gelöst hätten, und die Siegerehrung damit ganz einfach würde - "Zur
Belohnung, sozusagen als Gewinnerpreis, stürmen wir nachher die Riesenrutsche" verkündete Freizeitleiterin Sara.
Gesagt getan. Die 130 Personen starke Gruppe wurde in 2 Hälften aufgeteilt, und dann ging es in Richtung Promenade. Dort steht seit letztem Jahr die größte, transportable Riesenrutsche Deutschlands.
Diejenigen, die im vergangenen Jahr schon auf der Freizeit mit dabei waren, wussten welcher Spaß sie erwartet. Nach einem anstrengenden Aufstieg geht es von der ca. 10m hohen Plattform die
Rutschfläche hinab, und das in einem Wahnsinnstempo.
Trotz einiger kleiner Zusammenstöße und dem etwas unfreundlichen Personal der Rutsche hatten wirklich alle einen Heidenspaß!
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Kreativität. Es konnte gebastelt und geschminkt werden, wer sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen wollte, baute entweder druckluftbetriebene
Raketen oder half beim Bau des selbst angefertigten Wikingerschachs.
Angefangen von Perlentieren und Schlüsselanhänger, über Schleuderbilder bis hin zu kleinen Kuscheltieren war alles zu sehen, und den ganzen Nachmittag waren wirklich fast alle Kids, selbst die
größten Jungs, sehr aktiv dabei. Auch beim Batiken herrschte großer Andrang und alle sind schon sehr gespannt auf die neue Lenste-Batik-Kolletion, wenn sie endlich getrocknet ist.
Nach dem Abend essen fing es ein wenig zu regnen an. Hier zeigte sich wieder einmal, dass Kindern das Wetter ziemlich egal ist. Einige verzogen sich unter das Dach des Zirkuszeltes, andere kuschelten
sich in ihre Zelte, und die ganz hart Gesottenen spielten einfach weiter Tennis. Als die Betreuer, weil der Regen stärker wurde, mal darauf aufmerksam machten, dass es regnen würde, und ob man denn
über das Tennis spielen nicht mal nachdenken sollte, da ja schließlich auch die Klamotten nass würden, zog sich einer der Teilis einfach sein Shirt aus und spielte weiter......
Der Regenschauer dauerte nur kurz, und als Paulchen Panther zur Nachtruhe rief, war das Wetter schon wieder in Ordnung.
Promi-Besuch in Lenste

03.08.2011
Für Mittwoch war prominenter Besuch aus Langenhagen im Zeltlager des SCL am Lensterstrand angekündigt. Der Bürgermeister und der SCL-Vorstand waren eingeladen, die Freizeit zu besuchen.
Die Kinder zeigten sich, wie erwartet, wenig beeindruckt von dieser Ankündigung. Der Vormittag verlief völlig normal. Es wurde viel gespielt und ausgeruht. Einige Zelte mussten dringend einmal
aus-/aufgeräumt werden. Allerdings nicht wie man jetzt erwarten würde, um bei den Besuchern einen guten Eindruck zu hinterlassen, sondern weil man in dem Durcheinander einfach nichts mehr
wiederfand....
Einige Teilnehmer hingegen waren sehr zielstrebig aktiv. Sie übten für den nächsten Durchgang der perfekten Minuten.
Kurz vor dem Mittagessen traf dann der Besuch ein. Nach einer ganz kurzen Platzrunde klingelte der Essensgong und es ging in den Speisesaal. Die Besucher wurden mit an die Tische der Teilnehmer
gesetzt, und so mancher Besucher hatte Mühe vor lauter Lachen, durch die Anekdoten, Fragen und Erzählungen, überhaupt zum Essen zu kommen.
Nachdem der Tischdienst den Abwasch erledigt hatte, wurden alle zusammen gerufen, und die Besucher wurden offiziell willkommen geheissen und vorgestellt. Bürgermeister Friedhelm Fischer übermittelte
Grüße aus Langenhagen, übergab einige Süßigkeiten, und ebenso wie der Vorsitzende des SCL, Christian Schneider, einen Umschlag mit ein bisschen Geld zur Aufbesserung der Lagerkasse. Auch
CDU-Fraktionsmitglied Mirco Heuer begrüsste die Kinder. Da er es zeitlich nicht geschafft hatte, etwas vorzubereiten, versicherte er den Kindern, dass auch von seiner Fraktion noch etwas
nachgeschickt werden würde.
Nun bekam Betreuerin Sarah ihr Geburtstagsständchen und ihre Geschenke und anschließend wurde wahre Unmengen an Post verteilt.
Auf Wunsch der Presse, die gern noch Fotos vom Lagerleben machen wollte, wurde nun die Mittagspause vorzeitig beendet.
Nach dem Abendessen war es dann soweit: Lenste-TV ging mit der zweiten Ausgabe der perfekten Minute auf Sendung. Erneut kämpften vier Zelte im Wettstreit gegeneinander.
Aufgaben wie das beidhändige Herausziehen von Taschentüchern aus einer Vorratspackung oder das Herunterpusten von Kartenspielen von Getränkeflaschen galt es zu meistern.
Teilnehmer Dennis verausgabte sich bei seiner Aufgabe - er musste Toilettenpapier durch Drehen des Körpers um sich selbst wickeln - derart, dass ihm anschließend noch eine ganze Weile schwindelig
war.
Um 22 Uhr läutete Paulchen Panther dann wieder gnadenlos die Nachtruhe ein, und der Platz kam schnell zur Ruhe.
Geländespiel in Lenste

02.08.2011
Am Dienstag stand im Rahmen der SCL-Ferienfreizeit das Geländespiel auf dem Programm. Nachdem sich im vergangenen Jahr viele Teilnehmer dafür ausgesprochen hatten nun wieder in Form eines Planspiels.
Die Kinder wurden mit den beiden vereinseigenen Kleinbussen in einen Wald in der Nähe von Cismar gefahren. Dort mussten sie dann, in Gruppen, ihren Weg durch den Wald finden. Unterwegs galt es
verschiedene Aufgaben zu erfüllen, und bei den Betreuern, die alle als Figuren aus der dazugehörigen Rahmenhandlung verkleidet waren, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Unterwegs gab es an der Mittagsstation zur Stärkung Bratwurst und Kartoffelpuffer vom Grill, Salate und Obst.
Allen Kinder machte die Aktion sehr viel Spaß, aber das viele Laufen.....
Interessant war auch zu sehen, dass offensichtlich viele Kinder sich kaum noch über einen längeren Zeitraum im Wald aufhalten, denn häufig kam die Frage nach einer Toilette, und wenn die Betreuer
dann sagten "Geh doch hinter den Baum, hier ist Toilettenpapier" sah man häufig entsetzte Gesichter.
Trotz der viiieeeel zu langen Strecke kamen alle wieder glücklich im Lager an.
Nach dem Abendessen wurde die Post verteilt und dann ging es in die Disco. Olli hatte sich breitschlagen lassen, nun doch "endlich" auch mal die Disco zu machen.
Diesmal sprang der Funke von der gut gelaunten Langenhagener Truppe sofort auch auf die anderen Gruppen über, und so war es wirklich eine tolle Party, die nach den Wünschen der Kinder gern etwas
länger hätte gehen können. Aber auch an diesem Tag war Paulchen Panther unerbittlich.
"Igel-Skandal" in Lenste

01.08.2011
Montag morgen auf dem Zeltplatz der SCL-Ferienfreizeit in Lenste. Tolles Wetter, die Teilis "funktionieren", beste Stimmung in der Betreuercrew - da kann es schon mal vorkommen, dass ein Lagerleiter
Freizeit hat und auf dumme Ideen kommt. So war es auch heute. Olli sass vor seinem Zelt und überlegte, was er denn so anstellen könnte. Da kam ihm die Idee, dass es doch lustig sein müsste, wenn eine
Mütze mit Hilfe eines kleinen, batteriebetriebenen Balls, der sich selbstständig bewegt und die Richtung ändert, über den Zeltplatz wandern würde.
Ball gegriffen, eingeschaltet, Mütze drüber - Schade, die Mütze entwickelt zuviel Reibung und wird nicht über den Platz gefahren. Aber irgendwie sah es lustig aus, denn man konnte den Eindruck
gewinnen, das irgendetwas unter der Mütze sitzt und sich bewegt. Und schon kam das erste neugierige Kind und fragte, was da unter der Mütze sei. Und mit der Antwort von Olli "Da sitzt ein Igel
drunter. Den habe ich gefangen" war es vorbei mit der Langeweile. Ständig standen Kinder um die Mütze herum, und mussten mit vielen Ausreden davon abgehalten werden, die Mütze anzuheben. Das wurde
anstrengend und so kam der ungeplante Zeltlagerteilnehmer - der herrenlose Koffer - wieder einmal zum Einsatz. Der Koffer wurde über die Mütze gestülpt, verschlossen und hingelegt. Nun polterte es,
durch den Ball, ständig in dem Koffer. Man konnte wirklich den Eindruck gewinnen, dass dort ein Tier tobt. Zur Ehrenrettung der Kinder sei zu sagen, dass auch so mancher Betreuer zunächst auf den
Schwindel hereinfiel.
Anfangs nur als kleiner Gag gedacht, entwickelte sich die Angelegenheit nun zum ausgewachsenen "Igel-Skandal", denn angefangen von Auswilderung über geplante Anrufe beim Igel-Krankenhaus bis hin zum
Vorschlag, den Igel mit im Vorzelt wohnen zu lassen, machten sich viele der Teilnehmer massive Gedanken über den armen Igel.
Nach dem Mittagessen war Stille im Koffer. Den Ball hatte man mittlerweile heraus genommen. Dennoch waren einige Kinder noch immer überzeugt davon, dass sie Geräusche hören würden.
Wie es der Zufall so wollte, reiste an diesem Nachmittag Betreuer David in Lenste an. Der wurde ersteinmal als herbeigerufener Tierarzt vorgestellt. Allmählich hatte die Betreuercrew Nöte eine Lösung
zu finden, um aus der Geschichte wieder heraus zu kommen. Also wurde im Laufe des späten Nachmittags, als die meisten Kinder am Strand waren, der Igel auf dem Sportplatz "freigelassen". Einige der
Kinder glauben noch immer an die Geschichte....
Aber neben solchen Streichen sollten die Kids natürlich auch sinnvoll beschäftigt werden. Für den Nachmittag wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und in den Rittertag geschickt. An vielen
Spielstationen mussten sie Aufgaben erledigen, wie mit einem präparierten Medizinball auf dem Kopf Wasserbomben zum Platzen zu bringen, Wasser per Schwamm zu transportieren oder einen
Hindernisparcour mit Rasenski zu absolvieren. Alle hatten sichtlich Spaß, und weil alles gut organisiert war, konnte auch alle noch das tolle Wetter nutzen, und vor dem Abendessen noch in die Ostsee
springen.
Natürlich gab es auch im Laufe des Tages Post, und der Geburtstag von Marnie wurde gefeiert.
Eine weitere Besonderheit gab es allerdings an diesem Tag noch. Da in der vorigen Nacht einige Teilnehmer noch ziemlich lange laut waren und herum liefen hatte die Crew beschlossen die Nachtruhe an
diesem Tag um eine halbe Stunde vorzuverlegen. So kam es, dass Paulchen Panther eine halbe Stunde eher, also um 21:30 Uhr, die Nachtruhe verkündete.
Aber alle hatten diese Botschaft verstanden, und es kehrte sehr schnell Ruhe auf dem Platz ein.
Woran merkt man in Lenste, dass Sonntag ist?

31.07.2011
Wenn man so völlig ohne Fernsehen, PC´s usw. in einem Zeltlager lebt, dazu noch in einer Stadt, in der die Geschäfte 7 Tage die Woche geöffnet haben, kann man schon mal das Zeitgefühl
verlieren.
Woran merken eigentlich die Teilnehmer und Betreuer des SCL-Ferienlagers an der Ostsee, dass Sonntag ist ? Die Frage beantwortete sich zunächst beim Frühstück - "Die Brötchen sehen ja heute ganz
anders aus"..... Gekochte Frühstückseier gab es auch noch, und nun war allen klar, dass Sonntag sein muss. Die Diskussion, weshalb wohl der Buchstabe S in die Brötchen eingebacken ist, war dann recht
spannend. Natürlich könnte dieses S für Sonntag stehen, aber ebenso gut für Samstag. Dass der Buchstabe vielleicht mit dem Namen des liefernden Bäckers zu tun haben könnte, darauf kam niemand.
Ein weiteres Indiz für den Sonntag ist normalerweise die Tatsache, dass dies der einzige Tag der Woche ist, an dem es keine Post gibt. Aufgrund der Tatsache, dass man aber aufgrund des vielfältigen
Programms am Vortag nicht dazu gekommen war, die Post zu verteilen, wurde dies nun nachgeholt.
Weil es regnete, versammelten sich nach dem Frühstück die 130 Langenhagener in dem kleinen mitgebrachten Zirkuszelt, und Olli und Sara verteilten die SEHR reichhaltige Post. Zitat aus dem
Verwaltungsgebäude des Zeltlagers:"Olli, unser Postbote hasst Euch, und will nächstes Jahr Uralub nehmen, wenn ihr kommt"....
Nun machten es sich alle in den Zelten und Vorzelten gemütlich, lasen und beantworteten ihre Post, gammelten herum, erholten sich oder spielten.
Der Aussage von Olli, dass das Wetter laut Wetterdienst ab Mittag schlagartig gut werden soll, wollte zu diesem Zeitpunkt niemand glauben.
Doch glücklicherweise war genau dies der Fall. Das Wetter war sogar so gut, dass einige Gruppen nachmittags an den Strand gingen. Auch in der Innenstadt von Grömitz waren viele Langenhagener zu
sehen.
Auf dem Platz hingegen war eine schwierige Entscheidung zu treffen: Der Koffer, der mittlerweile beispielsweise als fester Frisierplatz für die kleinen Mädchen genutzt wird, musste seinen Stammplatz
verlassen, da dort das Kistenklettergerät aufgebaut werden sollte. Also musste ein neuer Platz gefunden werden. Aber auch diese Hürde wurde genommen.
Nach dem Abendessen, die Gruppe stand gerade zusammen, mischten plötzlich zwei merkwürdige Figuren - vermeintliche Piraten - den Platz auf. Sie forderten die Kids auf, ihnen zu folgen wenn sie
Interesse an einer Schatzsuche hätten. Viele folgten dieser Aufforderung. Dies war der Startschuß zur "Langzeit-Schatzsuche", welche von den Betreuern vorbereitet worden war und die sich über den
kompletten Zeitraum der Freizeit erstrecken soll.
Diejenigen die auf dem Platz geblieben waren, spielten und nutzten das Kistenklettern.
Um 22 Uhr erklang dann wieder das Paulchen-Panther-Lied und verkündete die Nachtruhe. Allerdings nur kurz, denn für die heutige Nacht waren einige Nachtwanderungen geplant. Die kleinsten Mädchen
absolvierten als Erste die Strecke durch den dunklen Wald, und man hörte sie teilweise bis auf den Platz kreischen und schreien . Zumindest glaubten dies die Betreuer, denn nach Aussage der Mädchen
war das ja gar nicht so....
Die jüngsten Jungs waren gerade einige Minuten vom Platz, da entschied Olli die Aktion abzubrechen, denn ein Hubschrauber kreiste mit Suchscheinwerfer immer am Strand entlang, und auch die Polizei
fuhr häufig vorbei. Da niemand wusste, was los ist, hieß das Motto ganz klar "Safety first" - Abbruch! Wie sich am nächsten Morgen herausstellen sollte, war es nur eine Suchaktion nach einem
vermissten Schwimmer.
Sporttag & "Die perfekte Minute"
Regenbogen über dem SCL-Ferienlager30.07.2011
Der Samstag stand ganz im Zeichen des Sports bei der Ferienfreizeit des SC Langenhagen am Lensterstrand.
Im Laufe des Vormittags konnten die Lager-Kids aus einem reichhaltigen Sportangebot eine Sportart auswählen, die dann vermittelt und ausgeübt wurde.
Angefangen von den Klassikern wie Fußball, Tischtennis, usw., gab es natürlich auch Angebote wie das EInstudieren von Tänzen, Beachhandball und vieles mehr.
Der Vormittag war allerdings nur das Warm-up für den Nachmittag.
Nach der Mittagspause verkündeten die beiden Philosophen Thomas und Alex, dass nun die neuen Olympischen Spiele durchgeführt werden - natürlich stilecht in Toga.
Die 112 Kinder wurden in bunt gemischte Gruppen eingeteilt, also Jungs und Mädchen und kleinere und ältere zusammen und dann ging es an die verschiedensten OIympiadestationen zum Punkte sammeln -
lediglich unser "neuer Kumpel" , der Koffer, konnte nicht mitmachen.
Auch hier war das Angebot sehr bunt gemischt. Angefangen von klassischem 100m-Sprint über Hochsprung bis hin zu blindem Ball über die Schnur hatten sich die Betreuer so einiges einfallen
lassen.
Aufgrund des tollen Wetters durften natürlich auch Spiele mit Wasser nicht fehlen. Ob nun beim Wasserpistolenduell oder dem Schubkarren-Parcours mit Wasserbechern in der Hand gab es so manchen
Juchzer.
Aber auch Kugelstoßen mit einem Medizinball oder Brennball bereitete allen sehr viel Spaß. So mancher merkte allerdings, dass regelmäßiger Sport mal wieder nicht schaden könnte. Die Betreuer freuen
sich schon auf das Gejammer wegen des Muskelkaters am nächsten Tag.
Abends ging dann Lenste-TV auf Sendung. Fast pünktlich um 20:15 Uhr startete die Spielshow "Die perfekte Minute". Aufgrund eines kleinen Schauers in der Mehrzweckhalle. Hierfür hatten die ersten vier
Zelte, die in diesem Wettkampf antreten durften, bereits am Vortag die Aufgaben mitgeteilt bekommen und auch das entsprechende Material zum Üben erhalten.
Nun ging es darum Punkte für das eigene Zelt zu sammeln.
Moderator Kolja führte humorvoll durch den Abend. Nun hört es sich relativ einfach an, beispielsweise mit einem Gummiband Plastikbecher von einer Bank zu schießen oder Teebeutel über ein Seil zu
werfen, so dass sie darauf hängen bleiben, aber es stellte sich schnell heraus, dass dies alles doch schwieriger ist als gedacht.
Aber das machte die Angelegenheit umso spannender, und so hatten nicht nur die Kandidaten, sondern auch die Zuschauer eine Menge Spaß.
In der "Werbepause" wurden dann noch die Sieger der Sportolympiade gekürt, auch musste die Show kurz unterbrochen werden, damit sich alle den tollen Regenbogen ansehen konnten, und pünktlich um 22
Uhr war dann allen wieder klar, dass tatsächlich jemand an der Uhr gedreht haben musste, denn der Tag verging wie im Flug. Sogar so schnell, dass keine Zeit mehr blieb, um die reichaltige Post zu
verteilen. So kommt es, dass am morgigen Sonntag eine absolute Seltenheit im Zeltlager am Lensterstrand stattfinden wird: Postverteilung am Sonntag.
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Schlechtes Wetter gibt es in Lenste nicht

29.07.2011
Als die Langenhagener Kinder am Freitag morgen aus den Zelten kamen, schien leider nicht die Sonne, sondern der Himmel war grau in grau und es wehte eine steife Brise.
Dies schien aber niemanden so recht zu stören. Den ganzen Tag waren alle bester Stimmung und gingen ihren Aktivitäten nach, als wäre strahlender Sonnenschein.
Den ganzen Tag waren die Betreuer bemüht, die Kids zu überzeugen, sich doch bitte wenigstens ne lange Hose oder einen Pulli anzuziehen.
Die nächsten Spiel-, Sport- und Jonglagegeräte wurden ausprobiert. Einige Mädels meinten, ihr Schuhregal sei zu langweilig und gestalteten es mit Lack neu.
Es wurde viel getobt und Blödsinn gemacht. Aber auch sinnvolle Tätigkeiten standen auf der Tagesordnung: So mussten beispielsweise die kleinsten Mädchen mit ihrer Betreuerin Inga bereits am vierten
Tag eine "Zeltparty" machen. Wer hierbei nun an Musik und feiernde Menschen denkt, ist von der Realität weit entfernt. So bedeutet das Wort Zeltparty auf der SCL-Ferienfreizeit nämlich: Das gesamte
Zelt wird ausgeräumt und die Koffer werden ebenfalls aufgeräumt.
Nach dem Mittagessen wurde die immer zahlreicher werdende Post verteilt und die Siegerehrung der Stadtrally durchgeführt. Hier gewannen, obwohl sie sich verlaufen hatten, die großen Mädchen.
Am Nachmittag gab es dann eine Premiere. Die mitgebrachte Klettwand wurde aufgebaut. Den ganzen Nachmittag wurde unermüdlich gegen die Wand gesprungen.
Nach dem Abendessen herrschte reger Betrieb in den Dusch- und Waschräumen. Die Jungs und Mädchen stylten sich, denn Dienstags und Freitags ist ja schließlich Disco in der Mehrzweckhalle.
Die Disco war den Abend sozusagen fest in Langenhagener Hand. Nachdem man dem DJ der ausrichtenden Gruppe klar gemacht hatte welche Musik man hören wollte, und sicherheitshalber noch mit ein paar
CD´s aushalf, feierte die Langenhagener Gruppe, was das Zeug hielt. Zunächst noch unter den ungläubigen Blicken der anderen Gruppen, die sich später dann aber von der Stimmung anstecken
liessen.
Wie Öl ging es der Langenhagener Betreuercrew runter, als der Leiter der anderen Gruppe sich für die tolle Stimmungsmache bedankte und zu Olli sagte: "Ihr habt echt ne Spitzentruppe".
Natürlich wurde es dann knapp mit der Nachtruhe um 22 Uhr, aber da kannte Paulchen Panther kein Erbarmen und verkündete pünktlich, dass für heute wirklich Schluß ist.
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Alltag in Lenste
Abendhimmel über Lenste28.07.2011
Auch nach der zweiten Nacht im Zeltlager am Lensterstrand hatte Lagerleiter Olli noch keine große Mühe, die 112 Teilnehmer und ihre Betreuer zu wecken. Noch sind alle frisch und ausgeruht. Das wird
sich aber erfahrungsgemäß sehr bald ändern, und Olli wird mit jedem Tag mehr Schwierigkeiten haben, die Kids aus den Betten zu bekommen.
Am Donnerstag gab es kein Programm für die Gruppe. Es wurde viel gespielt, gebastelt und getobt. Einige gingen an den Strand, andere zum Bummeln nach Grömitz. Stark frequentiert war natürlich auch
die große, mitgebrachte Weichbodenmatte, auf der man so herrlich "chillen" kann.
Auch weitere Schuhregale wurden gebaut, da nach einem anfänglichen "Wozu brauchen wir die Dinger denn?" nun doch langsam die Einsicht kam, dass so ein Regal doch recht sinnvoll ist.
Der unerwartete 113. Teilnehmer der Freizeit - der herrenlose Koffer - wurde mittlerweile mit ins Lagerleben eingebaut. Ob als Gegengewicht beim Rolla-Bolla balancieren, oder als Sitzgelegenheit -
der Koffer ist immer dabei.
Ein besonderes Highlight des Tages war wohl das Mittagessen. Dank eines neuen Caterers, der die warme Verpflegung vor Ort leistet, gab es Geflügelgyros mit Tomatenreis und Zaziki, das zweifelsfrei
Restaurantniveau hatte. Die Betreuer hatten Mühe, schnell genug Nachschub an die Tische zu bringen.
Nach dem Abendessen wurde die Musik angeschmissen, und es wurden sowohl die Lagertänze getanzt, wie auch einfach nur so gefeiert.
Bevor Paulchen Panther dann alle in die Zelte schickte genossen alle noch kurz den wunderschönen Abendhimmel über dem Zeltlager.
Stadtrally & Beach-Party

27.07.2011
Der erste Tag im Feriencamp des SCL an der Ostsee begann, wie erwartet, sehr früh. Die ersten Kids waren bereits vor 7 Uhr wach, und so musste Lagerleiter Olli bei seiner morgendlichen Runde um 8 Uhr
nicht mehr wirklich viele Teilnehmer der Freizeit wecken.
Der Vormittag stand allen zur freien Verfügung. Die Zelte wurde weiter eingerichtet, die ersten Zelte musste bereits das erste Mal aufgeräumt werden, viele Kinder entspannten sich einfach, es wurde
Fußball gespielt, das Spielmaterial wurde reichlich genutzt, und es wurden sogar Schuhregale für die Vorzelte gebaut.
Nach der Mittagspause, um 15 Uhr, hieß es dann auf zur Stadtrally.
Die 112 Teilnehmer der Freizeit zogen hierbei in ihren Zeltgemeinschaften, mit einer Wegbeschreibung und entsprechenden Aufgaben bewaffnet durch Grömitz.
Da sehr viele der Teilnehmer in den vergangenen Jahren bereits an der Freizeit teilnahmen, hatte die Betreuercrew natürlich auch in diesem Jahr wieder eine komplett neue Rally erarbeitet.
Auf ihrem Weg durch Grömitz, entlang der Promenade, der Fußgängerzone und div. Supermärkten passierten die Teilis immer wieder Stationen, die durch Betreuer besetzt waren. Hier galt es dann weitere
Aufgaben zu erledigen. So mussten beispielsweise Passanten angesprochen werden, die dann Urlaubsgrüße auf Postkarten schreiben sollten, oder während des Seilspringens mussten Rechenaufgaben gelöst
werden. Sehr lustig, und auch sehr "publikumswirksam" war die Station, an der die Kids sich in bereitliegender Strandkleidung präsentieren mussten.
Die letzte Gruppe kam zwar ein wenig zu spät zum Abendessen, aber dank des sehr freundlichen Küchenpersonals war dies kein Problem. Strittig war lediglich der Punkt, ob die Betreuer den Zeitaufwand
für die Wegstrecke falsch kalkuliert hatten, oder die Kinder auf der Promenade zu sehr getrödelt hatten, oder ob es daran lag, dass ausgerechnet die ältesten Mädchen, die allesamt seit einigen Jahren
(teilweise seit 7 oder 8 Jahren) mitfahren, sich unterwegs verlaufen hatten - und das auch noch ausgerechnet auf dem Weg zum einzigen Kaufhaus in Grömitz....
Nach dem Abendessen ging es dann zur "Beach-Party" an den Strand. Eine der Aufgaben der Stadtrally war es, für einen bestimmten Geldbetrag bestimmte Lebensmittel einzukaufen. Ziel dieser Aktion war
natürlich, alle Utensilien für eine Beach-Party zusammen zu haben.
Schwer bepackt zog also die Gruppe des SCL an den Strand. Auch der Topf mit den 150 heißen Würstchen wurde von den Betreuern dorthin befördert.
Am Strand wurde dann das "Buffet" aufgebaut, und dann gab es Hot Dogs, Gemüse mit Dip, Wassermelone, Erdbeeren,Getränke und noch vieles mehr. Es war eine sehr schöne Atmosphäre und die Kinder waren
sichtlich entspannt. Natürlich ging es zum Abschluß des Abends auch noch einmal ins Wasser, und obwohl die Ostsee noch ziemlich kalt war, mussten die Betreuer echte Überzeugungsarbeit leisten, um die
Kinder aus dem Wasser zu bekommen.
Anschließend wurde natürlich noch der Müll eingesammelt. Auch hier merkten die Betreuer sehr schnell, dass die Teilis offensichtlich noch sehr gut die Abläufe kannten, denn zum Einen lag kaum Müll
herum und zum Anderen halfen alle ohne größeres Genöle mit beim Aufräumen und Zurücktragen der Materialien.
Dann ging es direkt ins Lager und unter die heiße Dusche, und schon sehr bald verkündete Paulchen Panther, das für heute wirklich Schluß und Nachtruhe ist.
Kurz vor Mitternacht, die Betreuer saßen gerade im großen Zelt und besprachen den nächsten Tag, gab es einen Knall mit anschließenden Flüchen. Eines der Kinder, die meinten, sie müssten im Dunkeln
auf dem Platz herumlaufen, war gegen bzw. über den herrenlosen Koffer gelaufen, der noch immer auf dem Platz steht und sich mittlerweile zum "running Gag" entwickelt.
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Ankunft in Lenste

26.07.2011
Nach einem Jahr Vorbereitung, denn nach der Freizeit ist vor der Freizeit, starteten die 21 Betreuer mit den 112 angemeldeten Teilnehmern der SCL-Ferienfreizeit gestern, Dienstag, 26.07.2011, in Richtung Ostsee.
„Treffen ist morgens um 8 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem SCL-Clubheim. Bitte nicht früher, ich möchte mit meinen Betreuern den letzten Kaffee, den wir für drei Wochen in Ruhe trinken können, genießen.“ Hatte Olli Wild auf dem Elterninformationsabend gesagt. Aber es kam natürlich wie in jedem Jahr – Kaum hatte sich die Crew um 7:30 Uhr getroffen und den Kaffeebecher angesetzt, rollten die ersten Eltern mit ihren Kindern auf den Platz…
Spätestens um 8 Uhr glich der Parkplatz dann einem Ameisenhaufen. Eltern wedelten mit Dokumenten und gaben den Betreuern letzte gute Ratschläge für den Umgang mit ihren Sprösslingen. Unmengen von Gepäck musste in die beiden Reisebusse, die drei Kleinbusse und den LKW verladen werden, und die Kinder mussten die Knuddel-Zeremonien ihrer Mütter über sich ergehen lassen.
Alles in allem war die Stimmung sehr fröhlich, und spätestens als Lagerleiter Olli Wild lautstark alle zusammen rief und Geburtstagskind Nico Hübner den wohl bislang größten Geburtstagschor seines Lebens zu hören bekam, war allen klar „Es geht wieder nach Lenste!“.
An der guten Stimmung änderten auch die Fragen einer Reporterin der Nordhannoverschen Zeitung über das Unglück in Norwegen nichts – obwohl sie sich alle Mühe gab….
Um kurz nach halb neun setzte sich der Konvoi dann in Bewegung in Richtung Ostsee.
Nach einem kleinen Umweg um Hamburg herum, um einen Stau zu umfahren, erreichten die Langenhagener nach 4 Stunden ihr Ziel – das Zeltlager des KSV Neumünster am Lensterstrand bei Grömitz. Für die ca. 70 Prozent der Teilnehmer war dies nun wenig spektakulär, waren sie doch bereits in den vergangenen Jahren schon dort – von den Betreuern werden diese Teilnehmer liebevoll „Wiederholungstäter“ genannt. Die neuen Teilis erkundeten eifrig den Zeltplatz während das Gepäck abgeladen wurde, und natürlich begannen nun die Diskussionen, wer im Zelt denn wohl neben wem schläft.
Die größten Mädchen, ebenfalls alles Wiederholungstäter, hingegen erledigten wie selbstverständlich den Tischdienst, und so konnte pünktlich um 13 Uhr gegessen werden.
Nach dem Mittagessen wurden alle Kinder zusammen gerufen, und Olli verkündete, wie der Nachmittag ablaufen sollte. Da es bei strahlendem Sonnenschein herrlich warm war, war das Programm aber sehr schnell erläutert: „Herzlichen Glückwunsch an das große Jungen- und das größte Mädchenzelt – Ihr dürft beim Aufbauen mithelfen. Alle anderen gehen an den Strand“. Nach dem üblichen kurzen Genöle der beiden großen Zelte, das von Olli nur mit „Ihr wusstet das doch sowieso schon vorher“ kommentiert wurde, machten sich alle fertig und zogen an den nur 100 Meter entfernten Strand.
Ein Teil der Betreuercrew und die beiden Zeltbesatzungen mussten nun richtig ran. Der große Übersee-Container, in den das ganze Jahr Spiel- und Spaßmaterial eingelagert ist musste ausgeräumt, und das ganze Material sinnvoll und ordentlich in die beiden Materialzelte eingeräumt werden. Das bunte Zirkuszelt und die beiden Trampoline wurden aufgebaut, die Saftbar wurde installiert, die uralte SCL-Flagge wurde gehisst, und da alle fleißig mithalfen staunten die Strandbesucher bei ihrer Rückkehr nicht schlecht, wie sich der Platz mittlerweile verändert hatte.
Nach dem Abendessen wurden dann erneut alle zusammen gerufen, die Betreuercrew stellte sich vor, und Olli erklärte noch einige grundsätzliche Regeln. Natürlich begleitet von den üblichen Kommentaren der Teilnehmer, die beispielsweise entsetzt feststellten, dass tatsächlich jeden Tag geduscht werden muss….
Im Anschluss daran verteilte sich die Gruppe über den ganzen Platz, testete ausgiebig das Spielmaterial, einige zog es in die Mehrzweckhalle zur Disco, und alle genossen das tolle Wetter. Als dann noch die Nachricht kam, dass es in Langenhagen regnet, konnten sich alle ein Grinsen nicht verkneifen – liefen doch aufgrund des tollen Wetters noch alle in kurzen Sachen herum.
Apropos Grinsen – Den ganzen Tag begleitete uns ein herrenloser Koffer. Nachdem das gesamte Gepäck verteilt war, niemand mehr etwas vermisste, stand mitten auf dem Platz noch immer ein Koffer herum. Ständig kam von den Betreuern : Wem gehört denn nun dieser Koffer?! Das ging soweit, dass sogar alle Betreuer in den Zelten nachsahen, ob denn wirklich jedes Kind einen Koffer hat. Nachdem auch diese Maßnahme keinen Erfolg brachte, wurde also der, ohnehin verdächtig leichte, Koffer geöffnet – Er war leer! Nun war zwar klar, dass zumindest niemand ohne Unterwäsche da steht, aber es warf natürlich noch mehr Rätsel auf: Hat vielleicht eine Mutter in weiser Voraussicht einen leeren Koffer mitgegeben, falls die Kinder das ganze Gepäck nicht in ihren Koffer bekommen?! Oder für Schmutzwäsche? Es gab wirklich viele Theorien. Bis Lagerleiterin Sara einfiel: „Heute morgen beim Gepäck einladen sagte der eine Busfahrer zu mir, dass bei den Altpapiercontainern auch noch ein Koffer liegen würde. Ich habe aus Scherz zu ihm gesagt, dass er den auch einpacken soll“. Da der SCL schon seit sehr vielen Jahren mit dem Reisedienst Möller nach Lenste fährt und man sich mittlerweile auch sehr gut kennt, war allen schnell klar, dass Busfahrer Holger sich diesen Scherz erlaubt hatte…
Nachdem nun auch diesen Geheimnis gelöst war, konnten alle beruhigt ins Bett gehen – Natürlich nicht ohne das auch an diesem ersten tag schon der ein oder andere Lagertanz getanzt wurde, und Paulchen Panther mit „Wer hat an der Uhr gedreht“ die Nachtruhe verkündet hatte.
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Lenste-Fahrer gut angekommen
Hallo an alle daheimgebliebenen,
nach einer etwas längeren Anfahrt, wegen Stauumfahrung bei Hamburg, sind alle Teilnehmer und Betreuer des SCL-Ferienlagers am Lensterstrand angekommen.
Direkt nach der Ankunft gab es Mittagessen, und gegen 14:30 Uhr wurde die Meute dann an den Strand geschickt. Bei strahlendem Sonnenschein stürzten sich einige gleich in die Ostsee. Lediglich ein
Teil der Betreuer, und das größte Mädchen- und das grösste Jungenzelt konnte diesen Genuss nicht teilen - Sie mussten im Lager bleiben und die Materialzelte einräumen, Trampoline und das Zirkuszelt
aufbauen, usw.
Morgen früh gibt es weitere Informationen. Diese Zeilen nur als kurze Meldung das alle wohlbehalten angekommen sind - Das Telefonieren könnte sich ein wenig verzögern, heute Abend ist nämlich
Disco.....
SCL Zeltlagerbetreuer bei Oldtimer-Rally aktiv

Drei Tage vor der Abfahrt zum Lensterstrand musste ein Großteil der Betreuercrew des SCL-Ferienlagers beim Trecker Club Engelbostel aushelfen.
Der Trecker Club hatte eine Zeitnahme-Station im Rahmen einer Oldtimer-Rally durch Deutschland übernommen, und hieraus ein richtiges Event gemacht.
Unter anderem sollten Cheerleader die durchfahrenden Oldtimer bejubeln und anfeuern. Die hierfür engagierten Cheerleader sagten jedoch kurzfristig ab. In seiner Not rief Manfred Auras vom Treckerclub Olli Wild an, und fragte, ob denn der SCL nicht mit irgendeiner Sportgruppe einspringen könne. Da jedoch schon Sommerferien sind, war dies relativ aussichtslos. Das Einzige, was Olli einfiel, war "seine" Betreuercrew. Kurz ´ne Rundmail geschrieben, wer Zeit und Lust hat, und kurze Zeit später gab es grünes Licht.
So standen also am Samstag, 23.07.2011 keine Cheerleader, sondern die Lenste-Betreuer in Engelbostel an der Station und bejubelten die durchfahrenden Oldtimer.
Bestens gelaunt wurde Stimmung verbreitet, und spätestens nach diversen Tanzeinlagen der Lagertänze der vergangenen Jahre waren sich alle Besucher einig, dass diese Truppe nicht nur ein guter Ersatz, sondern eine Spitzenwahl war.


